Heilpraktikerin Angela Sitzmann0
0
00
Rückenschmerzen

sind für viele Patienten ständige Begleiter. So vielfältig ihre Schweregrade sind, so vielfältig sind auch ihre Ursachen. Der betroffene Patient sollte immer dann einen Arzt oder Therapeuten aufsuchen, wenn die Schmerzen immer wieder auftreten, wenn sie als unerträglich empfunden werden oder wenn es zusätzlich zu Begleiterscheinungen wie Missempfindungen in Armen und Beinen oder sogar zu Lähmungserscheinungen kommt. Erst wenn die Ursache der Schmerzen bekannt ist, kann ein Therapiekonzept erarbeitet werden.

Ein Teil der Rückenschmerzen ist auf Wirbelfehlstellungen zurückzuführen. Der Nervenkanal verengt sich und es entsteht ein Druck auf die entsprechende Nervenwurzel. Neben der sich jetzt entwickelnden Entzündung kommt eine reflexartige Verspannung der Rückenmuskulatur als Selbstschutz hinzu. Diese muss ebenfalls als sehr bedeutend für das gesamte Beschwerdebild angesehen werden.

 

Dorn-Methode

Zunächst erfolgt eine Überprüfung der Beckenstellung. Ergeben sich Differenzen, wird durch eine entsprechende Behandlung auf die Geradestellung des Beckens hin gearbeitet. Danach kontrolliert der Therapeut die Stellung der Wirbel. Sollten hier Fehlstellungen vorhanden sein, können diese durch Druck auf den Dornfortsatz behoben werden, die Nervenwurzel wird entlastet und der Schmerz kann sofort nachlassen.

Die Methode ist in der Regel völlig schmerzfrei. Aussderdem werden bei der Korrektur der Fehlstellungen Wirbel, Bänder und Muskeln geschont. Dadurch sind Nebenwirkungen nicht zu befürchten.

Geeignet ist diese Therapiemethode für Schmerzzustände, die durch Gelenkfehlstellungen ausgelöst werden. Der in diesem Zusammenhang häufig auftretende Muskelhartspann kannd genau so günstig beeinflusst werden wie die Beschwerden, die durch den Druck auf die Nervenwurzeln entstehen.

Die Dorn-Methode kann bedenkenlos mit anderen Therapieformen wie z.B. der Schröpfkopfbehandlung, der Aromatherapie oder der Neuraltherapie kombiniert werden. Je nach Beschwerdebild ist das sehr sinnvoll, da sich die eben genannten Therapiemethoden in der Regel in ihrer Wirkung ergänzen.

 

Koreanische Schröpfkopfmassage

Diese ganzheitliche Heilmethode ermöglicht die Beeinflussung von Haut, Unterhautgewebe und Muskulatur, sowie - über die Rückenmarksegmente - die Behandlung erkrankter Organe. Dabei sei jedoch darauf hingewiesen, dass geschädigte Organe und Gewebe nicht in ihren ursprünglichen Zustand gebracht werden können.

Die koreanische Methode des Schröpfens geht von der Vorstellung aus, dass im Körper eine konstante Energiemenge vorhanden ist, die in einem Gleichgewicht steht. Kommt es hier zu Verschiebungen, entstehen Bereiche mit einem Energieüberschuss und solche mit einem Energiemangel. Beide Zustände können zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen. Gelingt es, die Energieverschiebung auszugleichen, stellt sich das normale Gleichgewicht wieder ein und die Beschwerden verschwinden.

Diese Therapie eignet sich für Schmerz- und Verspannungszustände genau so wie für funktionelle Störungen innerer Organe.

 

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie wird ein Lokalanästhetikum je nach Beschwerdebild in verschiedenen Bereichen gespritzt. Dadurch kann im Idealfall die normale Funktion der Nerven wieder hergestellt werden, Verkrampfungen und Verspannungen lösen sich, die Durchblutung wird reguliert und der Heilungsprozess wird eingeleitet.

Neben Schmerzzuständen und Verspannungen gehören auch funktionelle Erkrankungen innerer Organe zu den Beschwerden, die durch diese Methode behandelt werden können.



Naturheilpraxis Angela Sitzmann    info@naturheilpraxis-sitzmann.de