Heilpraktikerin Angela Sitzmann0
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Arthrose

Bei einer Arthrose wird der Gelenkknorpel langsam abgebaut bei gleichzeitig stattfindenden Knochenwucherungen an den Gelenkrändern. Schonhaltungen begünstigen durch Fehlbelastungen Schäden an Sehnen und Bändern sowie Entzündungen im Bereich der Gelenkschleimhaut. Auch reflektorische Muskelverkrampfungen sind möglich. Je nach Ausprägung werden vier Krankheitsstadien unterschieden:

 

Stufe I

Der leicht geschädigte Gelenkknorpel führt zu einem gelegentlich auftretenden Spannungsgefühl oder einer vorübergehenden Steifigkeit. Diesen Beschwerden schenkt der Patient in der Regel jedoch keine Aufmerksamkeit.

 

Stufe II

Der Knorpel zeigt deutliche Schäden, was sich durch den so genannten Anlaufschmerz äußert, das heißt, die Schmerzen treten zu Beginn einer Bewegung auf, um dann langsam - während der Bewegung - geringer zu werden. Schubweise auftretende Entzündungen vervollständigen das Bild. Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sind vorhanden.

 

Stufe III

Neben dem Anlaufschmerz treten jetzt auch Belastungsschmerzen auf, die von der Art und der Dauer der Bewegung abhängig sind. Beides bedeutet für den Patienten immer häufiger eine Einschränkung seines Lebensstils. Der Gelenkknorpel ist zum Teil völlig zerstört, es treten immer wieder Entzündungen auf und die umgebende Muskulatur ist schmerzhaft verspannt.

 

Stufe IV

Die Patienten leiden unter Dauerschmerzen, die jede Bewegung zur Qual werden lassen. Dabei sind die Bewegungseinschränkungen so massiv, dass der Patient erhebliche Beschneidungen seines Lebensstils hinnehmen muss. Die Lebensqualität ist deutlich eingeschränkt.

 

Naturheilkundliche Behandlungsansätze

Um Überbelastungen der Gelenke zu vermeiden, sollte der Patient Übergewicht abbauen. Auch ein Gehstock kann hier sehr hilfreich sein. Für die Patienten empfiehlt sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Be- und Entlastung. Dabei ist zum Wohle der Gelenke zu beachten, dass Rad fahren besser ist als langsames Gehen und Sitzen dem langen Stehen vorzuziehen ist.

Fangopackungen, Bäder und Massagen wirken lindernd. Erfolgreich kann hier zur unterstützenden Behandlung auch die Aromatherapie eingesetzt werden. Über die Neuraltherapie können gute Erfolge bei der Schmerzlinderung erreicht werden.

Für die Patienten ist eine ausreichende Versorgung mit Vitamin E von entscheidender Bedeutung. Je nach Zustand können bis zu 500 I.E. empfohlen werden.

Basistherapeutisch geht es jedoch darum, die Zerstörung des Gelenkknorpels aufzuhalten. Diese Therapie wird je nach Zustand des Patienten individuell zusammengestellt. Die zytoplasmatische Behandlung versorgt die Zellen mit Baustoffen, die sie benötigen. In der Regel besteht die Erstbehandlung aus 6 bis 10 Injektionen. Eine Auffrischung ist nach sechs bis zwölf Monaten ratsam und umfasst dann 6 Injektionen.

Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, dass in vielen Fällen ein Fortschreiten der Erkrankung verhindert werden kann bei gleichzeitiger Linderung der Schmerzen. Für den Patienten bedeutet das eine deutlich verbesserte Beweglichkeit bei deutlich weniger Schmerzen.

 

Zu bedenken ist allerdings in jedem Fall, dass die Götter vor eine Therapie die Diagnose gestellt haben. Aus diesem Grunde warne ich dringend vor einer selbst gestellten Diagnose bzw. vor einer Selbstbehandlung ohne vorherige Abklärung durch eine/n Therapeuten/Therapeutin.



Naturheilpraxis Angela Sitzmann    info@naturheilpraxis-sitzmann.de